Jahrelang hatte er den Traum mit sich getragen. Erst offen sichtbar, später in einer Innentasche, schließlich zwischen einem alten Schlüssel und einem ungelesenen Brief.

Kwartsoogs Karte zeigte einen Turm, in dem verschwundene Träume aufbewahrt wurden. Er suchte hinter jeder Biegung.

Doch wer seinen Traum sucht, geht vorbei.

Jahre später kehrte er ohne Karte zurück. Er hatte einfach vergessen, warum er unterwegs war.

An einer Kreuzung blieb er stehen. Hinter ihm öffnete sich eine Tür.

Auf einem Tisch lag etwas, das er sofort erkannte und nicht benennen konnte.

„Ist das meins?“

„Sie haben es lange genug getragen, um das zu glauben“, sagte der Hüter.

Der Traum war nie verschwunden. Nur der Zwang, ihn zu verwirklichen, war vergangen.

Das machte ihn nicht kleiner. Nur leichter.

Wer seinen Traum sucht, geht vorbei.
Wer ihn vergessen hat, darf eintreten.

Am nächsten Morgen zeichnete Kwartsoog Turm IV dort ein, wo der Reisende ihn nicht gefunden hatte.