Es gibt Arbeitstage, an deren Ende man eine ausführliche Auswertung schreiben könnte.

Und es gibt Arbeitstage, für die drei Sätze genügen.

Was für ein Tag.
Was für ein Wetter.
Zum Glück keine Legosteine auf dem Boden.

Regen trocknet. Der Plan richtet sich irgendwann wieder gerade. Ein fehlgeleitetes Paket lässt sich lösen. Eine Excel-Datei bekommt am Ende doch die richtige Formel.

Aber ein Legostein…

Der wartet geduldig.

Nicht mitten auf dem Boden, sondern genau dort, wo man ihn nicht erwartet. Am liebsten, wenn man Socken trägt und der Kopf noch voller Zielvorgaben, Rollcontainer, Kollegen und der Frage ist, ob morgen wieder zehntausend Pakete geschafft werden.

Manche Menschen nennen Lego Spielzeug.

Kenner nennen es ein passives Verteidigungssystem.

Und so zeigt sich wieder einmal, dass Glück manchmal nicht darin liegt, was geschieht, sondern gerade darin, was nicht geschieht.

Also ja.

Was für ein Tag.

Was für ein Wetter.

Und zum Glück kam heute jeder unverletzt an der einzigen logistischen Störung vorbei, der kein Plan standhält.