Der Deumallijer kam genau pünktlich herein.

Niemand wusste, warum er so hieß. Vielleicht wusste er es selbst nicht mehr. Er legte einen Stapel Formulare auf den Tisch und sah die Quantisiermaschine ernst an.

„Wie steht sie da?“

„Dreiundsiebzig.“

„Von hundert?“

„Natürlich nicht. Von siebenundzwanzig.“

Das beruhigte alle.

Unterdessen lief der Detektionsmechanismus warm. Das war nicht ungewöhnlich. Er schlug immer an, sobald jemand zu erklären begann, wie einfach eigentlich alles sei.

In der Ecke stand ein Problematisierungsmesser. Er zeigte schon den ganzen Morgen null an, doch vorsichtshalber hatte jemand ein rotes Lämpchen daran montiert. Das wirkte professioneller.

Draußen lag eine leichte Form von Metallermüdung in der Luft. Ob es wirklich Metallermüdung war, wusste niemand. Jedenfalls fühlte es sich an, als wollten selbst die Laternenpfähle sich kurz hinsetzen.

Zum Glück gab es Automatenaroma.

Nicht weil der Kaffee gut war, sondern weil der Geruch alle glauben ließ, gleich werde etwas Wichtiges besprochen.

Nach dem zweiten Becher entstand spontan Muntelfheid.

Das passiert den Besten.

Ein Trochgroeiklasser machte eifrig Notizen, obwohl ihn niemand darum gebeten hatte. Ab und zu nickte er, als beginne er den Zusammenhang zu erkennen.

Es gab keinen.

Zumindest noch nicht.

Auf der anderen Seite lag Horsewei.

Man konnte es nur erreichen, wenn man aufhörte zu suchen.

Dort schien die Sonne immer gerade falsch genug für schöne Fotos und genau richtig genug, damit niemand es eilig hatte.

Am Ende des Nachmittags sah der Deumallijer auf seine Uhr.

„Sind wir raus?“

„Woraus?“

„Keine Ahnung.“

Alle nickten zustimmend.

Die Quantisiermaschine piepte zufrieden.

Der Detektionsmechanismus detektierte nichts.

Der Problematisierungsmesser kam zu dem Schluss, dass es nie ein Problem gegeben hatte.

Und irgendwo in weiter Ferne roch es noch immer nach Automatenaroma.

Niemand verstand, was an diesem Tag genau geschehen war.

Doch seltsamerweise waren alle mit dem Ergebnis zufrieden.

Vielleicht ist das die Definition einer guten Geschichte: Nicht alles muss verstanden werden. Manchmal reicht es, wenn etwas hängen bleibt.